Appenzellische Weihnachtsgrüsse

Zwüschet höchä Stämm.fascht wiä nä chliises Männli
stoht ganz versteckt ä härzigs, hübsches Tännli.
Ganz trommverlorä stohts am Weg,
und püschälät sis Chleidli zwäg.

Ganz fründli rüäfts äm Obetloft zuä:
„Los, du, söttsch mer dä Staub vo dä n’Äschtli tuä !“
„ Jo friili “ säät dää – ond wa gscheh, wa häsch,
fahrt er am Tännli zmittzt dör d’Äscht.

Er hät grad ordli am Bömmli gröttlet,
ond s’letschti Stäubli usägschöttlet.
Er nennt do no ä Blättli, glättet dey no äs Fältli.
„ Du, i globä, jetz bisch sicher schöncht im Wäldli.“

„ Wa söll da öberhopt bedüütä,
dass du di so bötzläsch noch allnä Sittä ?“
„Jo wäsch „ säät s’Bömmli, ond verböckt si artig,
„ I bi dromm hüt no näbä wartig !“

„S’ Chrischchindli chonnt hüt zobet bald
mit sinä n Engel dör dä Wald !
Vilicht erföllts mer min schönschtä Tromm
Ond macht os meer en Wiehnachtsbomm!“

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten!

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